Frohe Ostern!
Mit besten Grüßen vom Osterhase!
Ja. Bauchredner. Ich.

Da lacht er noch. Doch dann. Der Sonne und dem Mond geopfert an einem kühlen Ostersonntag. Vormittags. Ich hatte ihn hinter dem Bildschirm in die Enge getrieben und dann kurzerhand auf den Balkon gesetzt. Weidmannsdank.

Bücher. Schenken manche Menschen zu Ostern, so hieß es. Kein gutes Geschenk ist meiner bescheidenen Meinung nach Feuchtgebiete von Charlotte Roche. Darüber wollte ich mich jetzt eigentlich auslassen, da ich in den vierundzwanzig Stunden, in denen ich jede Pause im Berlinbegehen mit der Lektüre zubrachte, stets das Gefühl hatte, meine Zeit zu verschwenden. Ein kleines Mädchen traut sich nämlich zum ersten Mal Arsch! zu schreiben und bekommt dabei einen Schreibkrampf der in ein Tourette-Syndrom ähnliches Aneinanderreihen und Wiederholen von plakativen Körperlichkeiten enden könnte, würde nicht zu allem Überfluss parallel dazu eine Psychologisierung der Protagonistin angestrebt, die ganz im Stil einer Telenovela endet. Das ganze ausführlicher und etwas weniger herb von Rainer Moritz.

Da für die Christen heute der größte Freudentag ist und in Irak, Kurdistan, Eritrea, Tschetschenien, Kolumbien, Gaza, Mosambique, Sierra Leone, Afghanistan, in jeder großen Stadt und an allen vergessenen Enden die Nächstenliebe Kugeln frisst, ein Glanzbeispiel, wie Kunst Konflikt kommentieren kann: Wieder einmal, the one and only: Banksy

Desweiteren: Zeilen aus der Rakete
Raketenflug. Marsch
den ich wohl vor über fünf Jahren
das letzte Mal
spielte
Tiroler Komponist
falls Synapsen nicht irren
Auf Notenpapier gebrannt, damals
als der Traum noch lebte
und der Ivan als Phobie durch westliche
Betten bebte
Rakete. Bar. München
im März mit der ewigen Acht im Jahr
Wir raketieren
über Rauch im Innen und Außen
Drin zu stinkend und draußen zu laut
für die Nachbarschaft mit den Schlafmmützen und den Gamsbärten
Christus
wurde heute gekreuzigt
Mal sehen
ob sich noch ein Herrgottswinkel findet
Raketenflug.
Gut und genug.
dAn 210308 MUC Rakete

Ostersonntag ohne Sonne.
So bleibt nur noch eins: Frieden wünschen.
Allen.
Und den braungefärbten Kampfratten unter den gewienerten Bohlen der Demokratie die letzte Warnung.

Ja. Bauchredner. Ich.

Da lacht er noch. Doch dann. Der Sonne und dem Mond geopfert an einem kühlen Ostersonntag. Vormittags. Ich hatte ihn hinter dem Bildschirm in die Enge getrieben und dann kurzerhand auf den Balkon gesetzt. Weidmannsdank.

Bücher. Schenken manche Menschen zu Ostern, so hieß es. Kein gutes Geschenk ist meiner bescheidenen Meinung nach Feuchtgebiete von Charlotte Roche. Darüber wollte ich mich jetzt eigentlich auslassen, da ich in den vierundzwanzig Stunden, in denen ich jede Pause im Berlinbegehen mit der Lektüre zubrachte, stets das Gefühl hatte, meine Zeit zu verschwenden. Ein kleines Mädchen traut sich nämlich zum ersten Mal Arsch! zu schreiben und bekommt dabei einen Schreibkrampf der in ein Tourette-Syndrom ähnliches Aneinanderreihen und Wiederholen von plakativen Körperlichkeiten enden könnte, würde nicht zu allem Überfluss parallel dazu eine Psychologisierung der Protagonistin angestrebt, die ganz im Stil einer Telenovela endet. Das ganze ausführlicher und etwas weniger herb von Rainer Moritz.

Da für die Christen heute der größte Freudentag ist und in Irak, Kurdistan, Eritrea, Tschetschenien, Kolumbien, Gaza, Mosambique, Sierra Leone, Afghanistan, in jeder großen Stadt und an allen vergessenen Enden die Nächstenliebe Kugeln frisst, ein Glanzbeispiel, wie Kunst Konflikt kommentieren kann: Wieder einmal, the one and only: Banksy

Desweiteren: Zeilen aus der Rakete
Raketenflug. Marsch
den ich wohl vor über fünf Jahren
das letzte Mal
spielte
Tiroler Komponist
falls Synapsen nicht irren
Auf Notenpapier gebrannt, damals
als der Traum noch lebte
und der Ivan als Phobie durch westliche
Betten bebte
Rakete. Bar. München
im März mit der ewigen Acht im Jahr
Wir raketieren
über Rauch im Innen und Außen
Drin zu stinkend und draußen zu laut
für die Nachbarschaft mit den Schlafmmützen und den Gamsbärten
Christus
wurde heute gekreuzigt
Mal sehen
ob sich noch ein Herrgottswinkel findet
Raketenflug.
Gut und genug.
dAn 210308 MUC Rakete

Ostersonntag ohne Sonne.
So bleibt nur noch eins: Frieden wünschen.
Allen.
Und den braungefärbten Kampfratten unter den gewienerten Bohlen der Demokratie die letzte Warnung.

-dAn- - 23. Mär, 13:13













