Science Fiction in poetic diction?
Die Rückkehr aus Natur und körperlicher Arbeit an den Schreibtisch, sie bringt stets ein frühlingshaftes Treiben mit sich. Die kästchenförmigen Augen nimmt dAn dabei gern in Kauf.

Die Übersetzungsarbeit an Auszügen von Federico Italianos "Die Invasion der Riesenkrabben" ist abgeschlossen. Ich wünschte, dasselbe könnte von den Vorbereitungen zur Ausstellung "diarios mexicanos – eine reise in wort & bild" gesagt werden. Geplant ist München und Südtirol. In München im Café des HEI in Haidhausen und in Südtirol in der Galerie Martin Geier Algund.

Während die Ausstellung im architektonischen Glanz der Südtiroler Galerie wohl aus gesundheitlichen Gründen verschoben werden muss, erhoffen sich meine Texte und Fotos in München ab 04.04.08 aufmerksame Gäste. Doch ist die Wahl aus einigen tausend Fotos und fünf Schmierheften Text (zum Glück dreisprachig, dadurch halbiert sich die Menge der deutschsprachigen Auswahlsmöglichkeiten) eine deutliche Qual. Dazu kommen noch sämtliche Überlegungen zur Präsentation...

In solchen Fällen behilft sich die Kreativität damit, Ausflüchte zu finden. Und so tippe ich gerade an einem Text für eine etwas ungewöhnliche Ausschreibung, die ganz nach meinem Geschmack ist: Literatur, die sich nicht an den greinenden Stellen unserer Schmierseifengesellschaft vorbeischummelt. Das Genre ist mir fremd, das Thema leider nicht und so werde ich schicken, was schickenswert mir scheint. Findet Wien dies dann nicht druckenswert, dann freut sich dieser Blog und wird zum alternativen Publikationsstandort. Bis dahin gibt es weiter gerade Geschriebenes und schnell Gelesenes.

Gelesenes: 3. Strophe aus Christian Morgenstern "Galgenbruders Lied an Sophie, die Henkersmaid" in: Galgenlieder
Sophie, mein Henkersmädel,
komm, schau mir in den Schädel!
Die Augen zwar,
sie fraß der Aar -
doch du bist gut und edel!

Geschriebenes:
Im Gestern ein Heute das Morgen traf
sich mit Eiertomaten dreckig warf
doch trotzig nur hörte wenn Graf
vor Namens Ruf in den Hallen wallte
Echo knallte zum Neuen das Alte
doch verlor es sich trotzdem in Zeitenfalte
und einer Spalte zwischen zwei Saiten der Harf
Letzter Klang tönte scharf
und schwang dennoch kühl bei Bedarf
als im Westen die Meute mit dem Osten ganz brav
Eiertomaten auf letzte Zeilen warf
dAn 1335070208

Die Übersetzungsarbeit an Auszügen von Federico Italianos "Die Invasion der Riesenkrabben" ist abgeschlossen. Ich wünschte, dasselbe könnte von den Vorbereitungen zur Ausstellung "diarios mexicanos – eine reise in wort & bild" gesagt werden. Geplant ist München und Südtirol. In München im Café des HEI in Haidhausen und in Südtirol in der Galerie Martin Geier Algund.

Während die Ausstellung im architektonischen Glanz der Südtiroler Galerie wohl aus gesundheitlichen Gründen verschoben werden muss, erhoffen sich meine Texte und Fotos in München ab 04.04.08 aufmerksame Gäste. Doch ist die Wahl aus einigen tausend Fotos und fünf Schmierheften Text (zum Glück dreisprachig, dadurch halbiert sich die Menge der deutschsprachigen Auswahlsmöglichkeiten) eine deutliche Qual. Dazu kommen noch sämtliche Überlegungen zur Präsentation...

In solchen Fällen behilft sich die Kreativität damit, Ausflüchte zu finden. Und so tippe ich gerade an einem Text für eine etwas ungewöhnliche Ausschreibung, die ganz nach meinem Geschmack ist: Literatur, die sich nicht an den greinenden Stellen unserer Schmierseifengesellschaft vorbeischummelt. Das Genre ist mir fremd, das Thema leider nicht und so werde ich schicken, was schickenswert mir scheint. Findet Wien dies dann nicht druckenswert, dann freut sich dieser Blog und wird zum alternativen Publikationsstandort. Bis dahin gibt es weiter gerade Geschriebenes und schnell Gelesenes.

Gelesenes: 3. Strophe aus Christian Morgenstern "Galgenbruders Lied an Sophie, die Henkersmaid" in: Galgenlieder
Sophie, mein Henkersmädel,
komm, schau mir in den Schädel!
Die Augen zwar,
sie fraß der Aar -
doch du bist gut und edel!

Geschriebenes:
Im Gestern ein Heute das Morgen traf
sich mit Eiertomaten dreckig warf
doch trotzig nur hörte wenn Graf
vor Namens Ruf in den Hallen wallte
Echo knallte zum Neuen das Alte
doch verlor es sich trotzdem in Zeitenfalte
und einer Spalte zwischen zwei Saiten der Harf
Letzter Klang tönte scharf
und schwang dennoch kühl bei Bedarf
als im Westen die Meute mit dem Osten ganz brav
Eiertomaten auf letzte Zeilen warf
dAn 1335070208
-dAn- - 7. Feb, 13:35















weit weg, ganz nah
ich finds ja total toll, dass die ausstellung am 04.04. beginnt, aber wielange wird sie denn dann in muc bleiben? ich will sie doch so gerne sehn, ich bin ja fast ein teil von ihr (eigentlich sollte ich eines der wichtigsten exponate sein ;), darum muss sie bitte mindestens einen monat in muc bleiben, danke!
schön, dass der blog weitergeht, und noch dazu ein echter minga-blog, wo ich so weit weg davon bin gerade.
mein kopf dreht sich, gestern zu viel getanzt und wein getrunken und meiner absolut allerliebsten weinbar zu brasilianischer musik von ganz lieben brasileros, die sich meine freunde nennen dürfen. das würde dir extrem taugen, mon amour!
bis ganz bald
besote y abrazote
deine kathita